Reiseblog Tibet | Dimsum Reisen

Lesen Sie hier die Reiseberichte unserer Tibet Reisespezialisten im Tibet Travel Blog. Unsere Reisespezialisten reisen regelmäßig durch Tibet und schreiben einen Reiseblog darüber.

Tibet Travelblog

Tibet Reiseberichte | Tibet Reiseblog


Möchten Sie wissen, wie andere Reisenden Ihre Reise durch Tibet erlebt haben?
Hier finden Sie Reisereportagen von Dimsum Mitarbeitern und Kunden über Erfahrungen einer Reise durch Tibet.

Reiseblog für Feinschmecker

Foodblog für Feinschmecker in Tibet: Eine Tasse Yakbutter-Tee?

In Tibet vergeht kein Tag, an dem die Tibeter nicht eine frische Tasse tibetischen Yakbutter-Tee trinken. Dieses spezielle Getränk, genannt Tibet Po Cha, wird oft mehrmals am Tag getrunken. Aufgrund des extremen Klimas in Tibet ist natürlich gutes und nahrhaftes Essen von großer Bedeutung. Diese Tasse Tee nährt den hungrigen Magen und regt die Verdauung an.

Die Tibeter verbringen viel Zeit draußen und dieses Getränk hält sie warm und liefert ihnen Energie. Heutzutage verwenden die Tibeter in ihrem Tee oft "normale" Yak-Milch anstelle der Yak-Butter. Letztere ist manchmal schwer zu bekommen und ein Luxusprodukt. Die Nomaden, die in den hohen Grasländern leben, bevorzugen aufgrund des höheren Kaloriengehaltes aber die Yakbutter in ihrem Tee. Sie besteht zu 80% aus reinem Fett! So erhalten sie unter den harten Lebensbedingungen der hohen Grasländer einen zusätzlichen Energieschub.

Die Tibeter glauben, dass die Kombination von Tee und Butter eine bessere Balance zwischen Körper und Geist schafft. Nur die Kombination dieser beiden Zutaten ergibt diesen Effekt - wenn man sie trennt, funktioniert es nicht.

Wenn Sie durch Tibet reisen, wird Ihnen dieses Getränk oft von den gastfreundlichen Einheimischen angeboten. Natürlich nehmen Sie dies aus Höflichkeit an, weil sich Ablehnung nicht gehört. Dennoch werden Sie wahrscheinlich nach einer Tasse genug von dem Yakbutter-Tee haben, da wir Tee mit Salz nicht gewöhnt sind. Dieses Getränk ist also nicht jedermanns Sache, aber es ist ein nahrhaftes Getränk während Ihrer Expedition durch dieses faszinierende Land!

Wenn Sie tatsächlich zu einer Tasse dieses beliebten Getränks eingeladen sind, möchten wir Ihnen ein paar Tipps zur tibetischen Etikette geben. Wenn Sie die Tasse Tee vollständig leeren, wird Ihr freundlicher Gastgeber Ihre Tasse weiterhin füllen. Die Chance ist groß, dass eine große Kanne Tee gekocht wird, so dass das Nachgießen kein Problem darstellt. Wenn Sie genug haben und nicht mehr wollen, lassen Sie Ihre Tasse, mit etwas Tee darin stehen, bis Sie gehen.

Wie machen Tibeter diese besondere Tasse Tee?

Um den Yakbutter-Tee herzustellen verwenden die Tibeter keine losen Teeblätter, sondern gepressten Tee. Dieser kommt hauptsächlich aus den Regionen in der Nähe von Sichuan und Yunnan. Die Teewürfel werden zu einem dünnen Pulver gestampft und dann in einem großen Kessel auf dem Feuer zu kochendem Wasser gegeben. Nachdem das Teepulver gut mit dem Wasser vermischt ist, wird das Getränk in ein großes Holzfass gegossen. Dann werden die beiden unverzichtbaren Zutaten hinzugefügt: Butter aus Yak-Milch und Salz. Anschließend ist es bereit zum Verzehr.

Wollen Sie selbst Yakbutter-Tee machen?

Ich glaube nicht, dass Sie ein Yak zu Hause haben, das Sie melken könnten, also geben wir diesem Rezept einen anderen Twist!

Zutaten für 2 Personen:

2 Tassen Wasser
2 EL schwarzen Bio-Tee (wie Lapsang Souchong oder chinesischer Tee)
¼ TL Salz
2 TL Butte
½ Tasse Milch

Zubereitung:
Zuerst das Wasser in einer Pfanne zum Kochen bringen. Sobald es kocht, senken Sie die Temperatur. Den Tee zum Wasser geben und einige Minuten köcheln lassen. Dann ist es Zeit, den Rest der Zutaten in den Tee zu geben und sanft umzurühren. Lassen Sie den Tee für weitere zwei bis drei Minuten auf der Herdplatte - je länger desto besser wird er schmecken!

Rosalie, September 2018

Nam Tso

Einer der schönsten Orte in Tibet ist sicherlich der Namtso See. Besonders bei guten Wetterbedingungen. Ich war im Oktober dort und es schien als könnte ich nicht weiter, es hatte geschneit. Aber nachdem ich das Wagnis auf mich genommen hatte doch zu fahren, stellte sich heraus, das ich Glück hatte. Der Pass war frei. Ich habe den See erreicht. Der Himmel war klar und blau, die Berge waren voll von frisch gefallenem Schnee, einige Pilger gingen ihren Kreis um den Tempel und die letzten Nomaden waren noch unterwegs. Trotz der Kopfschmerzen wegen der Höhe, war dies einer der Höhepunkte meiner Reise durch Tibet.

Henk-Jan Koopmans

Dunya Restaurant, Lhasa

In Lhasa, gab es im Dunya Restaurant, für mich das Gefühl nach Hause zu kommen. Es wird hier wunderbar gekocht und es spielt keine Rolle, ob Sie tibetisches Yak Fleisch, eine vegetarische Mahlzeit, oder "nur" Pommes frites mit Mayo wollen, es steht alles zu günstigen Preisen auf der Speisekarte. In der Bar oben, gibt es gute Musik und es herrscht immer eine gemütliche Atmosphäre, außerdem ist der Service erstklassig.

Henk-Jan Koopmans 

Mount Kailash

Einmal habe ich die Reise zum Mount Kailash, Sitz von Shiva, Zentrum des Universums für den tibetischen Buddhismus, machen dürfen. Es war eine Reise von vier Wochen durch eine surrealistische Landschaft, von strahlendem Sonnenschein beleuchtet, durch starkströmende Flüsse und über wacklige Brücken. Zu essen gab es getrocknetes Yak-Fleisch. Einmal vor Ort, bin ich dann die ca. 53 Kilometer zu Fuß um den heiligen Berg Kailash gelaufen. Über zwei und einen halben Tag, zusammen mit den Pilgern. Sie auf Schuhen aus Baumwolle, ich auf Nikes. Eine Reise, die sich in mein Gedächtnis eingeprägt hat. Für mich ist das die Tour der Touren. Wegen der Kargheit, Robustheit und Unverwüstlichkeit. Ich erkannte in dieser Umgebung, inmitten der Tibeter die mir ihr letztes Hemd geschenkt hätten, meine Winzigkeit.

Christel van Bree