Iran Sehenswürdigkeiten | die Top 10 Sehenswürdigkeiten

Iran Highlights: die besten Top 10 Sehenswürdigkeiten in Iran

Die Top 10 Attraktionen für den Iran

Iran Sehenswürdigkeiten | die Top 10 Sehenswürdigkeiten

Was, wo und insbesondere warum?

Welche Orte sollten Sie im Iran absolut nicht verpassen?  Das ist eine schwierige Frage. Unser Team von Iran Experten hat ihr Wissen gebündelt und eine Liste der Dinge erstellt, die Sie unserer Meinung nach nicht verpassen sollten. Natürlich finden Sie bei uns einige Highlights, aber wir möchten Sie auch auf die nicht so ausgetretenen Pfade führen.

1. Persepolis

Die Ruinen des glorreichen Achaemenid-Stil Palastes in Persepolis dürfen auf keiner Iran-Reise fehlen. Der ursprüngliche Name dieser Stadt ist ‘Parsa‘, was wörtlich ‘die Stadt von den Persern‘ bedeutet. Der schönste Aspekt dieser Ruine ist, dass die Funktion dieser Stadt in die Steinwände gemeißelt wurde. Die Skulpturen an den Wänden zeigen, wie verschiedene Völker Geschenke zum persischen König brachten, Ägypter mit ihren Kamelen, die Differenzen zwischen den Medern und den Persern und Menschen mit Schafen, Ziegen und Kühen. Der Palast ist teilweise in die Seite des Berges Kuh-e Rahmet gebaut. Nicht weit von Persepolis gibt es vier Königsgräber, die in den Berg gehauen sind, zum Beispiel die des Darius des Großen und Xerxes I.

2. Naqhs-e Jahan Platz in Isfahan

Im Zentrum von Isfahan finden Sie den 160 x 500 m großen Naqsh-e Jahan Platz, auch als Imam Platz bekannt.  Wir können Ihnen versichern, es ist die tatsächliche Größe und der zweitgrößte Platz der Welt. Es ist erstaunlich wie ruhig und strukturiert es hier im Vergleich zu den engen umliegenden Straßen und Basaren ist. Auf beiden Seiten liegen die Sheikh Lotfollah-Moschee, der sechsstöckige Ali Qapu Palast und die Imam-Moschee (Masjed-e-Emam). Die letztgenannte Moschee sollten Sie auf jeden Fall bei Sonnenaufgang und Sonnenuntergang besuchen. Sie werden erstaunt sein, wie groß die Unterschiede sind.

3. Die Brücken von Isfahan

Am Ende des Nachmittags sollten Sie auf jeden Fall zum Zayande Rud Fluss gehen, wörtlich ‘der Fluss der das Leben gibt‘. Es gibt schöne alte Brücken die den Zayande Rud Fluss überqueren. Die größte und längste, von fast 298 Metern, wird Si-o-se-Pol genannt. Das bedeutet: die Brücke der 33 Bögen. Unter mehreren Brücken finden Sie sehr gemütliche und schöne Teehäuser. Neben Tee, können Sie auch verschiedene iranische Köstlichkeiten oder eine Wasserpfeife probieren. Auch eine Fahrt mit einem Paddelboot ist möglich.

4.Teherans Schätze: der Golestan Palast und das Nationale Schmuckmuseum


Teherans Schätze: der Golestan Palast und das Nationale Schmuckmuseum Ein paar Tage in Teheran zu verbringen ist bestimmt ein Muss. Es gibt sehr viele Dinge zu sehen, dass geht leider nicht an einem Tag. Sollten Sie allerdings nur einen Tag haben, würden wir Ihnen empfehlen, den Golestan Palast und das Nationale Schmuckmuseum zu besuchen. Der Golestan Palast stammt aus der Qajar Dynastie, die einen Einblick in das Leben der Adligen der Vergangenheit bietet. Die Form des Palastes  wurde im 19. Jahrhundert geschaffen und ist eine schöne Kombination aus traditioneller islamischer Architektur und westlichen Einflüssen. Das Nationale Schmuckmuseum ist eines der beliebtesten des Landes, weil es die weltbekannte Schmuck-Kollektion ‘Daria-i- Noor‘ (Sea of Light), besitzt.

5. Wüstendörfer

Häuser aus Lehm und Stroh, Ruhe, enormeTemperaturschwankungen zwischen Tag und Nacht, freundliche Menschen und sehr, sehr viel Sand. So kann man die Wüste des Iran am besten beschreiben. Es gibt viele kleine Dörfer die Sie besuchen können. Eines dieser Dörfer heißt Saryazd, ein charmantes Dorf mit einer beeindruckenden 1800 Jahre alten Burg. Ein anderes erstaunliches Wüstendorf ist Fahraj, hier können Sie eine der ältesten Moscheen des Iran besuchen. In diesem Dorf beginnt das Leben wegen der Wüstenhitze erst am Abend. Tagesüber bleiben die Menschen drinnen, hinter den dicken Lehmwänden, wo es angenehm kühl ist.

6. Kurdistan und die Kurden

Kurdistan ist ein zerklüftetes Gebiet in den Bergen, das sich über einen großen Teil der Türkei, Irak und Iran erstreckt und sich ideal für ausgedehnte Wanderungen eignet. Die kurdischen Nomaden, die durch ihre traditionelle weite Kleidung zu erkennen sind, leben immer noch in großen, schwarzen Zelten und traditionellen Dörfern. Es ist ratsam, in der kurdischen Hauptstadt Sanandaj zu übernachten. Dies ist eine Stadt ohne wichtige Sehenswürdigkeiten, aber es lohnt sich sicher hier einen Tag zu verbringen. Sie sollten auf jeden Fall den Basar besuchen, beindruckend durch das fröhliche Treiben. Wenn Sie Interesse daran haben mehr über die kurdische Kultur zu lernen, empfehlen wir Ihnen das Asef Herrenhaus. Es ist ein ehemaliges Kaufmannshaus, das heutzutage ein Museum für die kurdische Kultur ist. In einem anderen Handelshaus finden Sie das Regionalmuseum und außerdem verfügt Sanandaj über eine imposante Freitagsmoschee.

7. Die hellen Farben der Nasir-ol-Molk Moschee

Wenn wir über historische Architektur nachdenken, denken wir an schöne Bögen, hoch aufragende Spitzen und Skulpturen, aber bestimmt nicht an Farben. Ein schöne Sehenswürdigkeit in Shiraz ist die Nasir-ol-Molk Moschee, besser bekannt als die ‘Moschee Rosa‘. Wenn die Morgensonne durch das Glasfenster scheint, gibt es ein fantastisches, buntes Panorama auf dem Boden der Haupthalle. Es ist eine der Ausnahmen, von der Idee der historischen Architektur, keine Farben zu zeigen.  In der Nähe der Moschee gibt es den Narenjestan Garten. Dies ist ein Garten aus dem 19. Jahrhundert der in der Qajarenzeit zu einer wohlhabenden Familie gehörte. Sie können auch das Mausoleum von Shah-e-Cheragh besuchen, der 3. wichtigste religiöse Platz im Iran. Sie können sehen wie Familien beten, essen und sich unterhalten. Gehen Sie hinein und nehmen Sie daran teil. Es ist wirklich eine Freude diesen besonderen und bunten Ort zu besuchen!

8. Back to basic mit den Nomaden

Besuchen Sie die Nomaden im Zagros-Gebirge. Diese schöne Gegend ist die Heimat der Bakhtiari und Ghasga’i Nomaden. Die bunten Stämme verbringen den Sommer im Zagros-Gebirge in den Provinzen Chahar Mahal und Bakhtiari-e Fars. Im Winter leben sie auf den Ebenen von Khuzestan und in südlichen Teilen der Provinz Fars. Im Frühjahr und Herbst bewegen die Nomaden sich  zwischen ihren Winter- und Sommerresidenzen und wenn es zeitlich passt, erhaschen Sie einen Blick auf diese Migration. Auch empfehlenswert ist ein Halt bei den Margoon Wasserfällen. Die Ghasga’i Nomaden platzieren hier regelmäßig ihre Zelte. Die Ghasga’i sind einer der kleinsten Nomadenstämme im Land. Sie reisen Hunderte Kilometer mit ihren Pferden, Eseln und Rindern. Die Frauen, in ihren bunten Röcken reiten und die Männer weisen den Weg. Back to Basic!

9. Qeshm Insel

Von Bandar Abbas können Sie die Fähre zur Insel Qeshm nehmen. Die Überfahrt dauert etwa eine Stunde. In Abhängigkeit von der Zeit, essen Sie bevor die Fähre ablegt, oder nehmen Sie sich ein paar Snacks für die Überfahrt mit,  es nicht möglich auf dem Boot etwas zu kaufen. Qeshm ist die größte Insel in Persischen Golf und auch wegen der vielen Naturphänomene und der traditionellen Bandari Kultur die interessanteste. Die Fähre legt an in der Stadt Qeshm, die eigentlich eine kleine Version von Bandar Abbas ist. Es gibt sehr viel zu besuchen, zum Beispiel die Stadt Bandar Laft. Auf dem Weg werden Sie eine der vielen Werften sehen, wo die Boote immer noch per Hand gebaut werden. Diese eindrucksvollen Schiffe fahren schon  viele Jahre über den Persischen Golf nach Pakistan und Indien. Badar Laft ist ein wunderbares Beispiel dafür, wie alle Dörfer am Persischen Golf früher ausgesehen haben. Von den Hügeln hinter der Stadt hat man einen fantastischen Blick auf die Stadt selber und auf das Meer!

10. Takht-e Soleyman

Bestimmt ein Muss während Ihrer Reise in den Iran ist Takht-e Soleyman, der Thron des Salomo. Es ist einer der wichtigsten historischen Orte im Iran. Es gibt die Reste einer alten Festung auf einem Hügel in der Nähe eines Sees, der einst der Sitz der Parther, Sassaniden und der Achaemenid war.  Die lokale Bevölkerung behauptet, dass dies die Geburtsstätte des Zoroaster ist. Die ältesten Ausgrabungen sind ein Sassanidischen Palast und mehrere zoroastrischen Feuertempel.